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Einstimmiger Beschluss des Landesvorstandes des Humanistischen Verbandes

22. April 2009

Berlin, am 21.04.2009

  1. Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin, (HVD) sieht in den Versuchen, den Landesvorsitzenden Dr. Bruno Osuch zu verunglimpfen und den gesamten Verband in die Nähe verfassungsfeindlicher Organisationen zu rücken, ein gezieltes Störmanöver, um das Wahlergebnis des Volksentscheids am 26. April zugunsten von Pro Reli zu beeinflussen.
  2. Die Mitglieder des Landesvorstandes können in den vorgelegten Materialen keinen Grund erkennen, ihrem Landesvorsitzenden Dr. Bruno Osuch das Vertrauen zu entziehen und bestärken ihn in seiner Rolle als Landesvorsitzender.
    (in geheimer Abstimmung beschlossen)
  3. Die in den Medien erhobenen Vorwürfe nimmt der Landesvorstand ernst und wird durch eine unabhängige Kommission untersuchen lassen, ob Gründe dafür zu finden sind, Dr. Bruno Osuch sein damaliges Handeln vorzuwerfen. Die Einsetzung einer solchen Kommission erfolgt auf Vorschlag von Dr. Bruno Osuch.
  4. Der HVD weist die Vorwürfe der CDU, eine verfassungsfeindliche Organisation zu sein, als absurd und infam zurück.
  5. Der HVD ist eine überparteiliche demokratische Organisation mit einer langen antifaschistischen Tradition. Seine Mitglieder, Ehrenamtliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich immer und überall für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Sie stellen sich der Aufgabe, nach Faschismus und Stalinismus an einer demokratischen, humanen Gesellschaft mitzuarbeiten.